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Das Projekt
"Modellregion Göschenen"
Mit dem Pilotprojekt "Modellregion Göschenen
- Eine Zukunft für Mensch und Berg" soll erstmals in der Schweiz
eine Region modellhaft auf einen sozial- und umweltverträglichen
Alpintourismus ausgerichtet werden. In folgenden vier Teilprojekte
wird aktiv an der Umsetzung dieser Idee gearbeitet:
Berglandwirtschaft:
Förderung der Direktvermarktung einheimischer
Produkte in der Region; konsequente Versorgung der Hütten, Hotels
und Gaststätten mit regionalen Produkten; hoher Öko-Standard der
Produkte; Stärkung der einheimischen Wirtschaft und der Berglandwirtschaft
durch höhere Wertschöpfung.
Hüttenbewirtschaftung:
umweltbewussteres Hüttenwesen; Hüttenwesen als
Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften und als Informations- bzw.
Kommunikationszentrum für sanften Alpintourismus; maximale Integration
lokaler Produkte ins Verpflegungsangebot; Öko-Label für Berghütten.
Verkehr: Förderung
des öffentlichen Verkehrs (Postauto, Rufbusse, AlpenTaxi); Motivation
zu umweltverträglicherem Mobilitätsverhalten; Anreize über Öko-Bonussystem
und Umweltabos; Reduktion des touristischen Privatverkehrs über
Lenkungsabgaben; verbesserte Information.
Landschaftsschutz:
Konzept für Naturmanagement; Erhaltung der traditionellen
Kulturlandschaft; Schutz der wildnisnahen Hochgebirgslandschaft;
Ruhegebiete und Ruhezonen ausweisen; Netz ökologisch wichtiger Flächen
sichern; Erlebnis- und Informationspfade.
Mit dem Pilotprojekt "Modellregion Göschenen - Eine Zukunft für
Mensch und Berg" soll ein Beispiel für einen Alpintourismus kreiert
werden, welcher seine eigenen Ressourcen - die alpinen Kulturlandschaften
und die letzten noch unberührten Wilderness-Gebiete - nicht zerstört,
sondern nachhaltig umweltverträglich nutzt. Gleichzeitig soll
auch die Wirtschaft und die Berglandwirtschaft in der Region Göschenen
gestärkt werden. Die Resultate des Projektes sollen als konkrete
Anschauungsbeispiele für sanften und integrativen Alpintourismus
in den ganzen Alpen dienen.
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