Das Hotel „Zum letschtä Batzä“ lädt zum gemütlichen Verweilen ein
Das Hotel „Zum letschtä Batzä“ hat am vergangenen Wochenende seine Türen geöffnet. Die Theaterfreunde Göschenen dürfen auf ein sehr gut besuchtes Premièrenwochenende zurückblicken. Bis zum 6. Mai 2006 wird der Dreiakter noch aufgeführt.
Wer glaubt, Volkstheater wären inhaltlich schon nach kurzer Zeit durchschaubar, der muss sich in Göschenen eines Besseren belehren lassen. Wir drehen zurück in die 60er-Jahre: Schauplatz des Geschehens ist das Hotel „Zum letschtä Batzä“, welches seiner Wirtin Emmeli Eichenberger (Tildy Michlig) ernsthafte Geldsorgen bereitet. Zwar ist soeben wieder ein Gast namens René Miller (Eugen Rothenfluh) angereist und auch die vermeintlichen Flitterwöchner Jakob und Heidi Hugentobler (Vroni Regli und Margrith Stössel) scheinen den Aufenthalt im Hotel ebenfalls zu geniessen. Doch so richtig in Schwung kommt deshalb das Hotel noch lange nicht. Aber Emmeli bleibt trotz ihrer Sorgen eine herzensgute und hilfsbereite Frau, die den gutgemeinten Rat ihrer Serviertochter Vreneli (Patricia Forrer), sie dürfe nicht mehr so grosszügig sein, stets in den Wind schlägt. Dem wortkargen und mürrischen Hausburschen Eugen (Remo Gamma) hingegen scheint es sichtlich schwerer zu fallen, seinem Dasein etwas Positives abzugewinnen. Dies scheint die gesprächige und neugierige Zeitungsverkäuferin Elisi Walz (Beatrice Mattli) nicht weiter zu stören, becirct sie doch ihren Angebeteten unermüdlich. Ob es ihr gelingt, Eugen aus der Reserve zu locken?
Der Besuch von Detektiv Hermann Schoch (André Simmen), der auf der Suche nach einer Verbrecherbande ist, bringt einigen Wirbel ins
Hotel. Und als ob die Wirtin Emmeli nicht schon genug Sorgen hätte, wird während der Nacht tatsächlich das gesamte Geld aus der Kas-
se gestohlen. Ob dafür die beiden Clocharen Chrigel und Charlie (Walter Baumann und Stefan Muther) verantwortlich sind?
Und was haben eigentlich die Stammgäste Ruthli (Ruth Stadler), Gritli (Margrit Egli), Kari (Peter Fedier) und Hasä (Hasä Furger) mit der
ganzen Geschichte zu tun? Und fällt das Hotel „Zum letschtä Batzä“ wirklich dem Ruin zum Opfer?
Das Hotel „Zum letschtä Batzä“ wird seine Türen noch am 28./29. und 30. April 2006 sowie am 5. und 6. Mai 2006 öffnen. Platzreservationen nimmt das Postbüro Göschenen gerne entgegen, Telefon 041 885 11 80.